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Donnerstag, 28. Februar 2013

Betriebzeiten nach DIN V 18599-10

Wie lang ist die Beleuchtung in diesem Foyer einer Kita an? Lohnt sich der Einsatz von energiesparenden LEDs?

Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung von Beleuchtungsanlagen spielen die Betriebszeiten natürlich eine ausschlaggebende Rolle.

Wie lange ist das Licht in diesem Büro an? Wie lange in der Sporthalle? Wie lange in dem Gruppenraum?

Bis vor kurzem Zeit war auch ich da nur auf Schätzwerte und den persönlichen, umfangreichen Erfahrungsschatz angewiesen.

Seit Erscheinen der DIN 18599 (Energetische Bewertung von Gebäuden - Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung) ist das anders. Sie liefert Betriebszeiten für typische Nutzarten von Räumen. Da bin ich nicht mehr auf das Schätzen angewiesen. Ein Blick in die Tabelle genügt. Außerdem werden so die
Wirtschaftlichkeitsberechnungen vergleichbarer.

Für typische Räume in öffentlichen Gebäuden sind in der Norm die folgenden Werte enthalten:



Betriebszeiten nach DIN 18599-10  
Nutzungsart Betriebszeit zur Tages- und Nachtzeit
  h/a
   
Bürozimmer (Einzel- bis Großraumbüro 2.750
Besprechungszimmer 2.750
Schalterhalle 2.750
Klassenzimmer, Gruppenraum 1.400
Hörsaal, Auditorium 1.500
Bettenzimmer im Krankenhaus, Pflegeheim 8.760
Hotelzimmer 4.015
Kantine 1.750
Restaurant 4.200
Küche in Nichtwohngebäuden 3.900
Küchenvorbereitung, Küchenlager 3.900
WC und Sanitärräume 2.750
Sonstige Aufenthaltsräume 2.750
Nebenflächen (Garadarobe, Flur, Lager...) 2.750
Serverraum 8.760
Werkstatt 2.250
Zuschauerbereich in Theater und Veranstaltungsbauten 1.001
Theaterfoyer 1.001
Bühne 2.500
Messe, Kongress 1.350
Ausstellungsräume und Museum 2.001
Bibiliothek (Lesesaal, Freihandbereich, Magazin) 3.600
Turnhalle (ohne Zuschauerbereich) 4.500
Parkhaus für öffentliche Nutzung 5.475



Dienstag, 19. Februar 2013

Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675

Im April diesen Jahres kam die überarbeitete Version der DIN für Brandmeldeanlagen (DIN 14675:2012-04 Brandmeldeanlagen – Aufbau und Betrieb) heraus. Die wesentlichste Änderung in dieser überarbeiteten Norm ist die Ergänzung um den Bereich Spracharlarmanlagen (SAA). Hier wird für die Planung einer Spracharlarmanlage, nach einer Übergangsfrist, eine verantwortliche Person gefordert, die ein entsprechendes Zertifikat besitzt.

Ende September 2013 endet die Übergangsfrist zur Umsetzung dieses Normenteiles. Ab diesem Zeitpunkt wird vom Gesetzgeber für die Planung von Sprachalarmanlagen verbindlich eine verantwortliche Person nach DIN  14675 gefordert.

Sie suchen jemand mit diesem Zertifikat? Da sind Sie bei mir genau richtig. Seit November letzten Jahres habe ich solch ein Zertifikat. 

>>> Also rufen Sie mich an unter 0351 6410123 an!

Samstag, 10. November 2012

Wasserdichte Verbindung: Kabelabzweigkästen nach DIN VDE 0606-22-10 (Entwurf)

Pumpenschächte sind so ein typisches Beispiel in der Elektroinstallation, wo jegliches Eindringen von Wasser in ein Gehäuse vermieden werden muss.


Meistens greift dann der Planer oder Elektroinstallateur zu Gehäusen mit hoher Schutzart. Eine hohe Schutzart allein kann das o. g. Problem aber nicht lösen.  Werden diese Gehäusen nicht ausreichend und richtig gelüftet, bildet sich Kondenswasser, das dann natürlich extrem schädlich auf die Installationen im Gehäuse wirkt.

Absolute Wasserdichtheit ist nur möglich, wenn die Kästen vergossen werden. Dafür hat die Fa. Hensel seit kurzem eine Standardlösung in Ihrem Programm.   

Für Reparaturen, Nachinstallationen und Installationsänderungen kann die Vergussmasse außerdem wieder leicht entfernt werden.

Mit diesen Kabelabzweigkästen erhält der Planer eine pragmatische Lösung für Installationen

  • in Bergwerken über und unter Tage 
  • in Pumpenschächten 
  • in ebenerdigen Installationskanälen oder Schächten im Außenbereich 
  • ungeschützt in Bodennähe 
  • in Überflutungsbereichen in Flussnähe oder in Hafenbereichen

Die Produktinformation mit den neuen Vergusslösungen erhalten Sie von der Fa. Hensel im Internet unter www.hensel-electric.de im Bereich Aktuell.


Mittwoch, 11. April 2012

DIN 14677: Was muss in der Instandhaltungsdokumentation einer Feststellanlage geregelt sein?


Die DIN 14677 gibt die Regeln für die Wartung von Feststellanlagen vor. Für jede Feststellanlage wird eine Instandhaltungsdokumentation gefordert. Am besten geeignet ist dafür eine Betriebsbuch. Die DIN 14677 schreibt die folgenden Inhalte in diesem Betriebsbuch vor:

  • a) Aufzeichnung oder Beschreibung der Lage und Identifikation der Feststellanlage im Gebäude,
  • b) Aufstellung der eingebauten Geräte und Komponenten einer Feststellanlage im Gebäude,
  • c) Kopie der bauaufsichtlichen Zulassung der eingesetzten Feststellanlage,
  • d) Wartungsanweisung des Herstellers der Feststellanlage bzw. der Hersteller der Bestandteile der Feststellanlage,
  • e) Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der durchgeführten Funktionsprüfung, z.B. im Betriebsbuch,
  • f) Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der durchgeführten Wartung, z.B.im Betriebsbuch,
  • g) Umfang und Zeitpunkt der durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen z.B. im Betriebsbuch,
  • h) Name und Firma der Person die die Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt hat.

Dienstag, 21. Februar 2006

Das Dauerthema: Dürfen Schalter und Steckdosen in Brandwänden eingebaut werden?


Gestern auf der Baustelle einer Kindertageseinrichtung: Vom Elektriker wurde wieder das Dauerthema angesprochen. Dürfen Schalter, Steckdosen u. ä. in Brandwänden eingebaut werden?
Sie dürfen. Das steht in der:
DIN 4102-4 , Ausgabe:1994-03,Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Zusammenstellung und Anwendung klassifizierter Baustoffe, Bauteile und Sonderbauteile
Welche Regeln sind dabei zu beachten?
  • Steckdosen, Schalterdosen, Verteilerdosen etc. dürfen bei raumabschließenden Wänden nicht unmittelbar gegenüberliegend eingebaut werden (Ausnahme: Mindestdicke + Bekleidungsdicke = 140mm ; Dann können sie auch gegenüberliegenden eingebaut werden!).
  • Bei Wänden aus Beton, Mauerwerk oder Wandbauplatten mit einer Gesamtdicke
  • Bei Wänden in Montage- oder Tafelbauart dürfen brandschutztechnisch notwendige Dämmschichten im Bereich derartiger Dosen auf 30mm zusammengedrückt werden.
  • DIN 4102, Teil 4, Abschnitt 4.1.6.2: Im übrigen dürfen derartige Dosen an jeder beliebigen Stelle angeordnet werden.
Einen Ausblick über die zukünftige Entwicklung dieser Norm erhalten Sie hier!