"Beschriftung" eines Handtasters der Hausalarmanlage in einem Dresdner Gymnasium
Thomas Friedrich ist Inhaber eines Ingenieurbüros für Elektroplanung in Freital, Sachsen. Sein Büro hat sich auf die Sanierung von Kindertageseinrichtungen, Schulen, Baudenkmälern und Verwaltungsgebäuden spezialisiert. Er ist bekannt dafür, dass er auch die „menschliche“ Seite des Bauherrn-, Architekten- und Planeralltags nicht ausblendet, sondern sie mit viel Humor ab- und bearbeitet.
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Freitag, 19. Juli 2013
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Das ist kein Fenster!
Freitag, 11. November 2011
Verlegeart E30-Plaste
Das Foto habe ich natürlich als abschreckendes Beispiel im Büro herum gehen lassen. Mein Mitarbeiter, Herr Bier, prägte dann den Begriff „Verlegeart E30-Plaste“ und ich finde, treffender kann man es nicht beschreiben. Oder?
Was hat eigentlich der Sachverständige für die Abnahme der Brandmeldeanlage zu dieser Installation gesagt?
Freitag, 4. November 2011
Sterbehilfe für Männer
Aus dem heutigen Newsletter von Hans-Peter Zimmermann:
Sterbehilfe für Männer
Gestern Abend haben
meine Frau und ich
am Tisch sitzend
über einiges diskutiert.
Dann kamen wir auf
Sterbehilfe zu sprechen.
Zu dem sensiblen Thema,
Wahl zwischen Leben und Tod,
habe ich ihr gesagt:
"Wenn's mal soweit kommen sollte -
Lass mich nicht in einem solchen Zustand!
Ich will nicht leben -
nur von Maschinen abhängig
und von Flüssigkeiten aus einer Flasche.
Wenn ich in diesem Zustand bin,
dann schalte bitte die Maschinen ab,
die mich am Leben erhalten."
Da ist sie aufgestanden,
hat den Fernseher
und den Computer ausgemacht
und mein Bier weggeschüttet!
Die blöde Kuh!
Sterbehilfe für Männer
Gestern Abend haben
meine Frau und ich
am Tisch sitzend
über einiges diskutiert.
Dann kamen wir auf
Sterbehilfe zu sprechen.
Zu dem sensiblen Thema,
Wahl zwischen Leben und Tod,
habe ich ihr gesagt:
"Wenn's mal soweit kommen sollte -
Lass mich nicht in einem solchen Zustand!
Ich will nicht leben -
nur von Maschinen abhängig
und von Flüssigkeiten aus einer Flasche.
Wenn ich in diesem Zustand bin,
dann schalte bitte die Maschinen ab,
die mich am Leben erhalten."
Da ist sie aufgestanden,
hat den Fernseher
und den Computer ausgemacht
und mein Bier weggeschüttet!
Die blöde Kuh!
Donnerstag, 1. September 2011
Die ordentlichste Baustelle in Deutschland
| Türaufschrift am Ende einer Bauetage |
Montag, 14. Februar 2011
Der Platzhirsch röhrt
Ich habe den Platzhirsch getroffen.
Der Platzhirsch hatte mir über das Internet eine Rechnung zugeworfen und rief: "Los, Rechnung prüfen. Dalli, dalli."
Ich sagte:"??????????????????????????????????????????"
Dann sagte ich:"
- kumulativ
- Abschlagsrechnung
- prüffähig
- Leistungszeitraum
- Steuernummer
- Zahlungsziel
- Leistungspositionen
- Aufmaß"
Da sagte der Platzhirsch:"?????????????????????????????????????"
Also er sagte nichts.
Von solchen Dingen hatte er noch nie im Leben gehört.
Manche Leute halten den Platzhirsch für einen tollen Hirsch. Ich habe da meine Zweifel. Immerhin drohte er nicht mit dem Hirschenverband. Auch beim Baubürgermeister stand er nicht im Büro und röhrte.
Nach einigen Tagen lag die prüffähige Rechnung auf unserem Schreibtisch.
Hatte ich ihn also doch getroffen!?
Der Platzhirsch hatte mir über das Internet eine Rechnung zugeworfen und rief: "Los, Rechnung prüfen. Dalli, dalli."
Ich sagte:"??????????????????????????????????????????"
Dann sagte ich:"
- kumulativ
- Abschlagsrechnung
- prüffähig
- Leistungszeitraum
- Steuernummer
- Zahlungsziel
- Leistungspositionen
- Aufmaß"
Da sagte der Platzhirsch:"?????????????????????????????????????"
Also er sagte nichts.
Von solchen Dingen hatte er noch nie im Leben gehört.
Manche Leute halten den Platzhirsch für einen tollen Hirsch. Ich habe da meine Zweifel. Immerhin drohte er nicht mit dem Hirschenverband. Auch beim Baubürgermeister stand er nicht im Büro und röhrte.
Nach einigen Tagen lag die prüffähige Rechnung auf unserem Schreibtisch.
Hatte ich ihn also doch getroffen!?
Samstag, 8. Januar 2011
Freitag, 1. Oktober 2010
BOOK
Sie sind es gewohnt, dass ich Ihnen ständig zeitnah die neusten technischen Entwicklungen auf meinem Fachgebiet vorstelle. Mit BOOK stelle ich Ihnen heute eine Technik vor, die das Informationszeitalter revolutionieren wird. Ein Speicher- und Entertaiment-Medium das völlig ohne Kabel auskommt! Sie brauchen es nicht aufladen und können es überall mit hinnehmen.
Sehen Sie selbst!>>> Video "BOOK" anschauen
Sehen Sie selbst!>>> Video "BOOK" anschauen
Freitag, 24. September 2010
Die Energiesparwohnung

Ich habe es schon immer gewußt: Freital ist Spitze. Nun sogar Weltspitze.
Hier gibt es die ersten Energiesparwohnungen.
Ich habe schon immer davon geträumt. Die Meisten haben schon immer davon geträumt.
Es ist doch einfach phantastisch. Ich lasse die Heizung immer an, die Fenster immer auf. Für das Energiesparen sorgt die Wohnung.
Ich brauche nicht mehr warten, bis die Herdplatten warm sind. Sie bleiben immer an. Für das Energiesparen sorgt die Wohnung.
Kein lästiges Lichtausschalten mehr. Keine dreifache Kontrolle mehr, ob das Licht im Zimmer noch an ist. Für das Energiesparen sorgt die Wohnung.
Also kommen Sie nach Freital. Es lohnt sich.
Donnerstag, 1. April 2010
Frohe Ostern!
Donnerstag, 7. Januar 2010
Meine freundlichen Mitarbeiter
Donnerstag, 9. April 2009
Frohe Ostern!
Samstag, 31. Januar 2009
Ende des Internets
Mann, war die Woche wieder lang. Aber alles hat ein Ende, selbst das Internet.
Das glauben Sie nicht mit dem Internet? Dann klicken Sie einfach mal hier.
Samstag, 23. August 2008
30 Minuten Zeit für Sorgen
"Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei und mache in dieser Zeit ein Nickerchen."
Abraham Lincoln (1809-1865)
Präsident der USA von 1861 - 1865
Abraham Lincoln (1809-1865)
Präsident der USA von 1861 - 1865
Sonntag, 17. August 2008
Ist ein Elektroplaner ein Elektrischer?
Die Ergebnisse von Suchmaschinen sind schon manchmal lustig. Die Anzeigen der Suchmaschinen sind aber auch nicht ganz ohne.
Ist ein Elektroplaner nun ein Elektrischer, oder ist ein Elektriker ein Elektrischer? Ich jedenfalls fühle mich bei einer portofreien Bestellung und einem 24h-Versand irgendwie nicht angesprochen .....
Ist ein Elektroplaner nun ein Elektrischer, oder ist ein Elektriker ein Elektrischer? Ich jedenfalls fühle mich bei einer portofreien Bestellung und einem 24h-Versand irgendwie nicht angesprochen .....
Montag, 7. Juli 2008
Strom sparen beim Bier trinken
Bier trinken wird immer ökologischer. Seit einiger Zeit kann man schon mit Günter Jauch durch Bier trinken den Urwald retten. Ein großes deutsches Versandhaus zieht nun nach und wirbt für Bier trinken ohne Strom. Kurzzeitig habe ich überlegt, wann ich das letzte mal beim Bier trinken Strom gebraucht habe. Mir fiel eigentlich nichts ein ...
Aber ich will ja kein Miesmacher sein. Also retten Sie das Klima durch frisch gezapftes Bier - ohne Strom!
Aber ich will ja kein Miesmacher sein. Also retten Sie das Klima durch frisch gezapftes Bier - ohne Strom!
Sonntag, 22. Juni 2008
Nur ein schneller Elektroplaner ist ein guter Elektroplaner
Mit Recht erwarten Sie von mir nicht nur eine gute, sondern auch eine schnelle Elektroplanung. Dafür tue ich sehr viel. Heute waren es die 10km beim SportScheck-Stadtlauf in Dresden.Sie müssen sich mit diesem Standfoto begnügen. Das Fototeam fiel aus. Der Betriebsrat hatte protestiert. Schließlich hatten sie schon vorvorletzten Mittwoch 13 Minuten länger gearbeitet, die mussten heute abgefeiert werden. So mussten ich mich auf jemanden verlassen, auf den immer Verlass ist: auf einen Unternehmer.
Und mein Ergebnis? Eine zügige und schnelle Elektroplanung in Spitzenzeit ist damit auf jeden Fall drin. Nur mein schärfster Kritiker und Trainingspartner, ich selbst, fand etwas zum Verbessern heraus.
Freitag, 30. Mai 2008
Herr F. von der E. - oder wie ich mir die totale Liberalisierung des Strommarktes wünschte
Der alte Elektroplaner wurde vom Bauherrn davongejagt. Ich war der neue Planer. Hatte sich jemand um den Stromanschluss der Kindertagesstätte gekümmert? Theoretisch ja, praktisch eher nein.
Aber es gäbe ja einen Bebauungsplan, der auch die Erschließung der Kindertagesstätte regelte. Es gab also viel Papier. Alle hatten zugestimmt. Auch Herr F. von der E.
Wer war Herr F. von der E.? Herr F. von der E. war eigentlich ein ganz normaler Mitarbeiter bei einem ganz normalen Energieversorger, der in einem ganz normalen Einfamilienreihenhaus mit seiner normalen Frau und seinen normalen Kindern lebte. Eines Tages hatte er gemerkt, dass er sich wichtig machen konnte. Hier draußen auf dem freien Land war von der Liberalisierung des Strommarktes nichts zu spüren. Yello war weit weg und alle, wirklich alle mussten ihn fragen, wenn sie einen neuen Stromanschluss haben wollten.
Was aber noch viel schöner war, er konnte sich an der Welt rächen für die vielen kleinen Anfeindungen, die ihm als normaler Mitarbeiter bei einem ganz normalen Energieversorger beigebracht wurden waren.
Und da waren noch die vielen Verletzungen, die ihm seine Familie beibrachte. Seine Kinder achteten ihn nicht, obwohl er 1984 auf dem Abschlusszeugnis der Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule fast alles Einsen hatte. Nur in Sport hatte er eine Zwei. Seine Frau nervte ihn immer, dass er zu wenig im Haushalt mithilft. Das stimmte nun wirklich nicht! Einmal im Monat schaffte er persönlich den Mülleimer raus. Und dann sollte seine Frau doch bitteschön nicht vergessen, dass er jeden Freitag den Einkaufskorb vom mausgrauen VW-Passat-Kombi bis auf den freigeräumten Küchentisch trug.
Dem armen Herrn E. wurde also von der bösen Welt ziemlich übel mitgespielt. Deshalb war er wirklich froh, dass er sich in seinem Job an der Welt rächen konnte. Er traf zwar meistens nicht die, die er eigentlich treffen wollte, aber er traf immerhin jemanden.
Herr F. war auch für den Stromanschluss dieser Kindertagesstätte zuständig. Das Spiel begann.
Wir hatten keine Zeit. Die Straße vor der Kindertagesstätte wurde mit allen Medien neu erschlossen. Ich schickte die Anmeldung für den Stromanschluss kurzentschlossen an die E. Hier landete sie auf dem Tisch von Herrn F. Er frohlockte. Das war nicht nach den Vorschriften. Er konnte auf die böse Welt zurückschlagen. Die böse Welt war leider ich: Ob ich denn nicht weiß, dass solch ein Antrag von einem Elektrofachbetrieb einzureichen sei? Ich weiß es, aber bei vielen Energieversorgern geht es auch anders. Nicht bei Herrn F.
Na gut, ich finde einen Elektriker und bitte ihn aus Zeitgründen den Antrag per Fax einzureichen. Es folgt ein großer (telefonischer) Auftritt von Herrn F.. Architekt, Bauherr und Elektriker werden rundgemacht. Ich bleibe diesmal verschont. Ob sie denn nicht wüssten, dass ein solcher Antrag nur im Original eingereicht werden dürfe?
Wir reichen den Antrag im Original ein. Jetzt muss es doch aber gut sein, oder? Nein, es ist nicht gut. Herr F. setzt ein Schreiben auf:
"...die von Ihnen eingereichte AAN kann wegen fehlender Angaben zum Grundstücksstandort nicht abschließend bearbeitet werden. ...".
Was fehlte? Die Hausnummer fehlte im Antrag. Aber:
1.gab es auf dem Grundstück nur ein einziges Gebäude
2.die Straße hatte noch gar keinen Namen. Der Stadtrat musste ihr erst noch einen Namen geben.
Der Bauherr setzte ein entsprechendes Schreiben auf. War jetzt alles gut?
Nein, Herr F. schrieb auf meine Terminanfrage: " Die E. ist bemüht, den Anschluss innerhalb von 3 Monaten nach Eingang des unterzeichneten Anschlussvertrages auszuführen."
Ob sie sich bemüht die E., weiß ich nicht. Bis jetzt ist auf jeden Fall noch kein Hausanschluss da.
Die Straße ist offen, da könnte man doch gleich das Stromkabel mit verlegen, schreibe ich. Herr F. schreibt: "Eigenleistungen des Anschlussnehmers bei der Errichtung des Netzanschlusses bedürfen der gesonderten Vereinbarung mit der E. gemäß §6 Abs. 3 der NAV."
Ich rufe Herrn F. an, ob schon die Firma für den Hausanschluss feststeht. Herr F. sagt, dass er das nicht mit dem Elektroplaner, sondern nur mit dem Bauherrn klärt....
Und wenn Herr F. nicht gestorben ist, so verhindert er noch heute.
Seit ich Herrn F. kenne, habe ich so Tagträume von der totalen Liberalisierung des Strommarktes und freundlichen Mitarbeitern, die stolz sind, wenn ich gerade bei ihrem Unternehmen einen Stromanschluss beantrage.
Aber es gäbe ja einen Bebauungsplan, der auch die Erschließung der Kindertagesstätte regelte. Es gab also viel Papier. Alle hatten zugestimmt. Auch Herr F. von der E.
Wer war Herr F. von der E.? Herr F. von der E. war eigentlich ein ganz normaler Mitarbeiter bei einem ganz normalen Energieversorger, der in einem ganz normalen Einfamilienreihenhaus mit seiner normalen Frau und seinen normalen Kindern lebte. Eines Tages hatte er gemerkt, dass er sich wichtig machen konnte. Hier draußen auf dem freien Land war von der Liberalisierung des Strommarktes nichts zu spüren. Yello war weit weg und alle, wirklich alle mussten ihn fragen, wenn sie einen neuen Stromanschluss haben wollten.
Was aber noch viel schöner war, er konnte sich an der Welt rächen für die vielen kleinen Anfeindungen, die ihm als normaler Mitarbeiter bei einem ganz normalen Energieversorger beigebracht wurden waren.
Und da waren noch die vielen Verletzungen, die ihm seine Familie beibrachte. Seine Kinder achteten ihn nicht, obwohl er 1984 auf dem Abschlusszeugnis der Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule fast alles Einsen hatte. Nur in Sport hatte er eine Zwei. Seine Frau nervte ihn immer, dass er zu wenig im Haushalt mithilft. Das stimmte nun wirklich nicht! Einmal im Monat schaffte er persönlich den Mülleimer raus. Und dann sollte seine Frau doch bitteschön nicht vergessen, dass er jeden Freitag den Einkaufskorb vom mausgrauen VW-Passat-Kombi bis auf den freigeräumten Küchentisch trug.
Dem armen Herrn E. wurde also von der bösen Welt ziemlich übel mitgespielt. Deshalb war er wirklich froh, dass er sich in seinem Job an der Welt rächen konnte. Er traf zwar meistens nicht die, die er eigentlich treffen wollte, aber er traf immerhin jemanden.
Herr F. war auch für den Stromanschluss dieser Kindertagesstätte zuständig. Das Spiel begann.
Wir hatten keine Zeit. Die Straße vor der Kindertagesstätte wurde mit allen Medien neu erschlossen. Ich schickte die Anmeldung für den Stromanschluss kurzentschlossen an die E. Hier landete sie auf dem Tisch von Herrn F. Er frohlockte. Das war nicht nach den Vorschriften. Er konnte auf die böse Welt zurückschlagen. Die böse Welt war leider ich: Ob ich denn nicht weiß, dass solch ein Antrag von einem Elektrofachbetrieb einzureichen sei? Ich weiß es, aber bei vielen Energieversorgern geht es auch anders. Nicht bei Herrn F.
Na gut, ich finde einen Elektriker und bitte ihn aus Zeitgründen den Antrag per Fax einzureichen. Es folgt ein großer (telefonischer) Auftritt von Herrn F.. Architekt, Bauherr und Elektriker werden rundgemacht. Ich bleibe diesmal verschont. Ob sie denn nicht wüssten, dass ein solcher Antrag nur im Original eingereicht werden dürfe?
Wir reichen den Antrag im Original ein. Jetzt muss es doch aber gut sein, oder? Nein, es ist nicht gut. Herr F. setzt ein Schreiben auf:
"...die von Ihnen eingereichte AAN kann wegen fehlender Angaben zum Grundstücksstandort nicht abschließend bearbeitet werden. ...".
Was fehlte? Die Hausnummer fehlte im Antrag. Aber:
1.gab es auf dem Grundstück nur ein einziges Gebäude
2.die Straße hatte noch gar keinen Namen. Der Stadtrat musste ihr erst noch einen Namen geben.
Der Bauherr setzte ein entsprechendes Schreiben auf. War jetzt alles gut?
Nein, Herr F. schrieb auf meine Terminanfrage: " Die E. ist bemüht, den Anschluss innerhalb von 3 Monaten nach Eingang des unterzeichneten Anschlussvertrages auszuführen."
Ob sie sich bemüht die E., weiß ich nicht. Bis jetzt ist auf jeden Fall noch kein Hausanschluss da.
Die Straße ist offen, da könnte man doch gleich das Stromkabel mit verlegen, schreibe ich. Herr F. schreibt: "Eigenleistungen des Anschlussnehmers bei der Errichtung des Netzanschlusses bedürfen der gesonderten Vereinbarung mit der E. gemäß §6 Abs. 3 der NAV."
Ich rufe Herrn F. an, ob schon die Firma für den Hausanschluss feststeht. Herr F. sagt, dass er das nicht mit dem Elektroplaner, sondern nur mit dem Bauherrn klärt....
Und wenn Herr F. nicht gestorben ist, so verhindert er noch heute.
Seit ich Herrn F. kenne, habe ich so Tagträume von der totalen Liberalisierung des Strommarktes und freundlichen Mitarbeitern, die stolz sind, wenn ich gerade bei ihrem Unternehmen einen Stromanschluss beantrage.
Freitag, 8. Februar 2008
Wo kommt eigentlich der Strom her?
Die meisten von Ihnen denken sicherlich, der Strom kommt aus der Steckdose. Nein, liebe Leute, so einfach ist das nicht. Damit die ganze Sache eeeendlich die letzten Analphabeten verstehen, haben die Dresdener Stadtwerke ihren Bildungsauftrag wahrgenommen und die beiden möglichen Varianten an eine Umspannstation im Stadtteil Gorbitz aufmalen lassen.


1. Variante

[Bild zum Vergrößern bitte anklicken!]
2. Variante
2. Variante

[Bild zum Vergrößern bitte anklicken!]
Samstag, 2. Februar 2008
Die Oberfinanzdirektion Chemnitz lobt mich
Da liegt er, der Fördermittelprüfbericht.
Mein Herz blubbert. Der Atem stockt. Eine große salzige Träne rinnt unter dem linken Glas meiner randlosen Brille die Wange herunter.
Dass ich das einmal erleben durfte! Über 15 Jahre schreibe ich nun schon an Fördermittelanträgen für Kindertagesstätten und Schulen mit. Dank hatte ich nie erwartet. Es war eben ein Job, der getan werden musste.
Und dann das. Dieser Satz im Prüfbericht der Oberfinanzdirektion Chemnitz.
"Nach interner Berechnung amortisiert sich die Investition der geplanten Beleuchtungsteuerung einschl. der Mehrkosten für dimmbare Leuchten nach rund 28 Jahren und ist somit unwirtschaftlich ".
Stutzen Sie jetzt? Finden Sie in diesem Satz kein Lob? Ich erkläre es Ihnen.
Am 22.01.2007 hatte ich in diesem Blog über Beleuchtungssteuerung geschrieben:
"Beim Einsatz einer Beleuchtungssteuerung mit dimmbaren Leuchten lagen die Amortisationszeiten sogar über 20 Jahren. Da winkte der Liegenschaftsverwalter nur müde ab."
Na, dämmert es jetzt bei Ihnen? Die Sätze sind (fast) gleich. Und wenn die Oberfinanzdirektion Chemnitz einen Satz wählt, der fast identisch mit dem Satz eines Planers ist, dann ist das doch das höchste Lob, was so eine Finanzdirektion vergeben kann, oder?
Ich jedenfalls warte freudig erregt auf den nächsten Fördermittelantrag und hoffe auf das nächste Lob. Ein bisschen komme ich doch ins Grübeln: Schreibt die Oberfinanzdirektion etwa von meinem Blog ab? Und ist das nun zum Ärgern oder zum noch mehr Freuen? Fragen über Fragen.
Mein Herz blubbert. Der Atem stockt. Eine große salzige Träne rinnt unter dem linken Glas meiner randlosen Brille die Wange herunter.
Dass ich das einmal erleben durfte! Über 15 Jahre schreibe ich nun schon an Fördermittelanträgen für Kindertagesstätten und Schulen mit. Dank hatte ich nie erwartet. Es war eben ein Job, der getan werden musste.
Und dann das. Dieser Satz im Prüfbericht der Oberfinanzdirektion Chemnitz.
"Nach interner Berechnung amortisiert sich die Investition der geplanten Beleuchtungsteuerung einschl. der Mehrkosten für dimmbare Leuchten nach rund 28 Jahren und ist somit unwirtschaftlich ".
Stutzen Sie jetzt? Finden Sie in diesem Satz kein Lob? Ich erkläre es Ihnen.
Am 22.01.2007 hatte ich in diesem Blog über Beleuchtungssteuerung geschrieben:
"Beim Einsatz einer Beleuchtungssteuerung mit dimmbaren Leuchten lagen die Amortisationszeiten sogar über 20 Jahren. Da winkte der Liegenschaftsverwalter nur müde ab."
Na, dämmert es jetzt bei Ihnen? Die Sätze sind (fast) gleich. Und wenn die Oberfinanzdirektion Chemnitz einen Satz wählt, der fast identisch mit dem Satz eines Planers ist, dann ist das doch das höchste Lob, was so eine Finanzdirektion vergeben kann, oder?
Ich jedenfalls warte freudig erregt auf den nächsten Fördermittelantrag und hoffe auf das nächste Lob. Ein bisschen komme ich doch ins Grübeln: Schreibt die Oberfinanzdirektion etwa von meinem Blog ab? Und ist das nun zum Ärgern oder zum noch mehr Freuen? Fragen über Fragen.
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